Kunst gibt Freiheit! Dem Tumor zum Trotz!

Nach zahlreichen Operationen, Bestrahlungen und Chemotherapien wegen eines Hirntumors, der im Rückenmark Absiedelungen gemacht hat, ist LN zu schwach, um an den kreativen Angeboten wie der ambulanten Malgruppe oder den Museumsbesuchen in Münster teilzunehmen.

Begonnen mit kleinen Werken im Krankenzimmer, wurde sie immer mutiger und großformatiger.In Ihrer Wohnung lebt sie ihre Kreativität, wann immer es ihre Gesundheit zulässt voll aus und hat sich mit „Farbklatsch“ sogar schon ein eigenes Label gegeben.

Der Förderverein hat Frau N. mit einer Spende für Künstlerbedarf unterstützt.

Sie hat sich sehr gefreut und schreibt:

„Ich war letzte Woche einkaufen und sorry dass ich mich jetzt erst melde. Mir geht’s halt nicht so gut und deshalb hatte ich keine Kraft zu schreiben.Ich war mit meiner Schwester einkaufen und ich habe jetzt auch eine Kundenkarte und ich bin total begeistert von dem Sortiment. Das ist ein Paradies für mich und es war einfach wunderschön. Und obwohl ich mich so schlecht gefühlt habe, war ich einfach nur glücklich da sein zu dürfen. Und einfach auch mal rauszukommen von Zuhause war schön. Und ich habe mich sogar mit Gleichgesinnten unterhalten […]und sogar ein Herr hatte mir Tipps gegeben welche Farben gut sind. Das war irgendwie lustig. Ich habe dann doch die günstigeren genommen, weil das denke ich erstmal reicht.Egal was nicht geht, meine Kunst zwischendurch geht immer. Und ich habe festgestellt, dass wenn es mir besonders nicht gut geht, ich besonders schöne Werke kreiere. Ich bin quasi verliebt in meine Flamingos.Die gekauften Farben und Leinwände bedeuten für mich „FREIHEIT“. Das ist für mich sehr viel, momentan alles. Diese geben mir ein entspanntes Gefühl, meine Emotionen zum kreativen Ausdruck bringen zu können. Freiheit ist in meiner Kunst ein großes Thema. Ich bin frei, dass zu tun was mir gut tut. Ich bin frei, dass zu tun was sich richtig anfühlt und das macht mich Gesund“.

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